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Wetterleuchten – Eine Probe in fünf Akten

Wetterleuchten

Eine Probe in fünf akten


"Diese Ruhe. So n Theaterraum ist eigentlich völlig ruhig. Unaufgeregt eigentlich."

Wer macht eigentlich die magischen Momente im Theater?
Bühnentechniker*innen, Schlosser*innen, Beleuchtungsmeister*innen, Tonabteilungen und viele mehr machen Regen auf der Bühne, leuchten Dinge, die nicht da sind, zeigen Orte, von denen wir träumen.
Dabei tragen Theatermitarbeiter*innen meistens schwarz, damit man sie nicht sieht, wenn sie über die Bühne huschen. In WETTERLEUCHTEN rücken wir die Stimmen der Hinterbühne ins Scheinwerferlicht.

Ist Wetter machen ein 9 to 5 Job? Was ist eine Soufflage und wie schnell fährt eine Drehbühne?  Das Video führt uns in den Kostümfundus, die Sonne wird einmal auf und unter gehen, es wird schneien und es wird ein Witz erzählt!

Foto: Kornelia Kugler

REGIE Simone Dede Ayivi

AUSSTATTUNG Lani Tran-Duc

SOUNDDESIGN UND MUSIK Johannes Birlinger

VIDEO Kornelia Kugler, Tina Wilke

DRAMATURGIE Raban Witt

REGIEASSISTENZ UND DRAMATURGIE-MITARBEIT Selma Böhmelmann

und alle Mitarbeiter*innen des Theater Oberhausen.

Die Uraufführung war am 08.04.2022 im Theater Oberhausen.

OTF-Folge-3

Onkel Toms Faust

Onkel Toms Faust

Podcast über Schwarze Perspektiven und Solidarität

Anlässlich des Black History Month 2022 wollen wir uns die Frage stellen, was Solidarität mit historischen und aktuellen Schwarzen Kämpfen zu tun hat. Von unterschiedlichen Schwarzen Erfahrungen und über Schwarze Communities hinaus wollen wir untereinander und mit unseren Gästen diskutieren, was es Verbindendes braucht, um gemeinsam für gesellschaftliche Veränderung zu kämpfen.

Foto: Lion Sauterleute

OTF1: Klassenkampf als Antirassismus – Mit Orry Mittenmayer

OTF2: Schwarze Bewegung und Kurdistan – Mit Dastan Jasim

OTF3: Solidarisch im Kulturbetrieb – Mit Maya Alban-Zapata und Ron Iyamu

Ein Podcast der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

esmalbesserhabenin.de Pressebild C_ Lena Rossbach

Esmalbesserhabenin.de – eine audioviselle Stimmenzusammenführung

Esmalbesserhabenin.de

Eine audiovisuelle Stimmenzusammenführung

Die audiovisuelle Onlineinstallation Esmalbesserhabenin.de widmet sich den Familienerzählungen, Generationenkonflikten, politischen Kämpfen und Zukunftsvisionen in Familien mit Migrationserbe. Aus der Perspektive der zweiten Einwanderergeneration erzählt sie über das Eltern- und Kindsein in der Migrationsgesellschaft: 

“Unsere Eltern sind hier angekommen. Wir sind hier aufgewachsen. Wir sind Kinder der 90er. Und wir leben immer noch in Deutschland. Unsere Eltern mussten uns Solingen, Mölln und Rostock-Lichtenhagen erklären. Wir sprechen mit unseren Kindern über Halle und Hanau.”

Die Autorin und Theatermacherin Simone Dede Ayivi hat mitten in Deutschland einen Stuhlkreis gebildet und fünf Kompliz*innen der zweiten Einwanderergeneration eingeladen, um Kindheitserfahrungen und Jugenderinnerungen miteinander zu teilen. Gemeinsamer Ausgangspunkt ist der Satz: „Wir sind in dieses Land gekommen, damit ihr es mal besser habt als wir.“ Dabei sind die Geschichten selbst sehr unterschiedlich: Die Familien kommen aus verschiedenen Ländern und Kontexten, um zu arbeiten, mussten aus ihrem Zuhause fliehen oder folgten einer großen Liebe. Sie wuchsen in schicken Vororten oder in Geflüchteten-Unterkünften auf. 

Auf Esmalbesserhabenin.de werden diese Stimmen aus verschiedenen Communities in interviewbasierten Tonspuren zusammengeführt und von kurzen Videos begleitet. Besucher*innen können sich spielerisch durch den Raum bewegen und sind eingeladen ganz nach Interesse einzelne Themenkapitel anzuwählen und Gesprächen zu folgen.

Grafik: Lena Rossbach

In dieser Onlineinstallation stellen Simone Dede Ayivi und ihre Kompliz*innen einen virtuellen Stuhlkreis und sprechen über das Aufwachsen in Deutschland.

Grafik: Lena Rossbach

KONZEPT Simone Dede Ayivi 

RAUMKONZEPT Theresa Reiwer 

DRAMATURGIE Selma Böhmelmann

GESPRÄCHSPARTNER*INNEN Fatma Kar, Dan Thy Nguyen, Kadir Özdemir, Nabila und Lenssa

SOUND, MUSIK Katharina Pelosi

VIDEO Jones Seitz

KAMERA AUßENAUFNAHMEN Thomas Machholz

GRAFIK Lena Rossbach

WEB DEVELOPMENT Niklas Jurij Plessing

PRODUKTIONSLEITUNG ehrliche arbeit – freies Kulturbüro

PRESSE, ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Sarah Rosenau (Kontakt: mail[at]sarahrosenau.net)

SOCIAL MEDIA MITARBEIT Selma Böhmelmann

Wir danken außerdem: Katharina, Kira, Caetano, Mariana, Oscar, Cynthia, Tahir, Rosana, Queila, Leonardo, Sandra, Fabi, Idir, Houaïda, Estevão, Aiko, Bibiana, Eric und Ruby

Eine Produktion von Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR. In Kooperation mit Sophiensælen Berlin, Impulse Theater Festival und Theater im Pavillon Hannover.

Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen, Homecooking

Homecooking – Neues aus der diasporischen Küche

Homecooking

Neues aus der diasporischen Küche


"Bis in meine 20er hinein war so der klassische Brotbelag in Deutschland Wurst und Käse abends, irgendwie. Vielleicht noch mal 'n Gürkchen."

Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen schmeißen den Herd an. Wir haben uns zum Kochen verabredet und Rezepte, Einkaufslisten und ganze Küchen gesammelt. Das alles mit den dazugehörigen Geschichten über familiäre Verbindungen und Abnabelungsprozesse, kulinarischen Integrationszwang, Fake-Fufu, das Hummus-Paradox und Köfte-Exotismus. Wir positionieren uns gegenüber der deutschen Abneigung gegen Kümmel und Knoblauch, hacken das Kartoffelsystem und machen noch das ein oder andere Fass auf. Wir präsentieren schwer verdauliches als leichte Kost und gucken uns gegenseitig in die Töpfe. Gemeinsam schreiben wir das theatrale Kochbuch unseres kulinarischen Migrationserbes und fragen uns: Was werden wir morgen kochen?

 

In Homecooking steht Simone Dede Ayivi als Performerin in den Küchen auf der Bühne. In Video- und Hörstücken teilen Menschen aus unterschiedlichen Communities, Generationen und Orten ihre Geschichten und Rezepte.

Foto: Renata Chueire

KONZEPT Simone Dede Ayivi  

BÜHNE, KOSTÜM Charlotte Pistorius

VIDEO Jones Seitz 

DRAMATURGIE Bahar Meriç

SOUND, MUSIK Johannes Birlinger

LICHT Susana Alonso

TECHNISCHE LEITUNG Maria Herles

PRODUKTIONSASSISTENZ Selma Böhmelmann 

BÜHNENBILDMITARBEIT Yasmin Alt

EXPERT*INNEN Atiye Altül, Jeff Hollweg, Dan Thy Nguyen, Nadia Shehadeh und Efia

PRODUKTIONSLEITUNG ehrliche arbeit – freies Kulturbüro 

TECHNISCHE PRODUKTION Gefährliche Arbeit  

TRAILER Michael Zimmer 

Eine Produktion von Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE und dem Festival Theaterformen. Gefördert durch die Basisförderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Die Uraufführung war am 04.06.2021 in den Sophiensælen.

2021 Theaterformen Festival Hannover

2022 Sophiensæle Berlin

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Kiezbildung – eine Großstadtprojektion

KIEZbildung-eine Großstadtprojektion

We heard Kreuzberg is a revolutionary city

Wir bleiben alle und wir wissen auch warum.

Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen öffnen ihr Archiv der guten Nachbar*innenschaft. Mit Geschichten vom Kommen und Bleiben zum Sammeln und Tauschen. Als Zeichen gegen die Verdrängung widmen wir uns dem Aufbauen und Gestalten und werfen dem Kiez seine eigenen Geschichten an die Wand. Stimmen aus der Nachbar*innenschaft erzählen von Aufbrüchen, Widerstand und Selbstbestimmung. Vom Aufwachsen, Zuziehen, Besetzen und Zusammenleben. Und ihren ganz besonderen Kreuzbergmomenten. Es gibt immer einen Anlass zur KIEZbildung.

Fotos: Tom Ben Guischard

Trailer: Mayra-Wallraff

VON UND MIT Simone Dede Ayivi, Bettina Hohorst und Joel Vogel

MUSIK Katharina Pelosi 

Eine Produktion von Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen in Kooperation mit Lause Lebt e.V. und Agentur für soziale Perspektiven. Gefördert durch den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

 

Die Uraufführung war am 26.11.2019 im Rahmen von Lause Live.

11.12.2020 Pablu-Neruda-Bibliothek Friedrichshain-Kreuzberg

05.12.2020 Wilhelm-Liebknecht-/Namık-Kemal-Bibliothek in Friedrichshain-Kreuzberg

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The Kids Are Alright

The Kids are alright

„Unsere Kinder sollen es einmal besser haben“, haben unsere Eltern gesagt.

„Unsere Kinder sollen es einmal besser haben“, sagen wir.  

Unsere Eltern sind hier angekommen. Wir sind hier aufgewachsen.
Wir sind die Kinder der 90er Jahre. Und wir leben immer noch in Deutschland. Unsere Eltern mussten uns Solingen, Mölln und Rostock-Lichtenhagen erklären. Wir sprechen mit unseren Kindern über Halle und Hanau.

The Kids Are Alright widmet sich den Familienerzählungen, Generationenkonflikten, politischen Kämpfen und Zukunftsvisionen in Familien mit Migrationserbe. Die Installation führt Stimmen aus verschiedenen Communities zusammen. Sechs Erwachsene sprechen über das Aufwachsen mit Rassismus, die Hoffnungen und Ansprüche ihrer Eltern für die sie übersetzten und die politische Arbeit, die sie als Psychologin, antifaschistische Aktivistin oder Migrationsforscher für zukünftige Generationen machen. 

„Unsere Kinder sollen es einmal besser haben“, haben unsere Eltern gesagt.
„Unsere Kinder sollen es einmal besser haben“, sagen wir.

Foto: Theresa Reiwer

The Kids Are Alright foto: Mayra Wallraf

Fotos: Mayra-Wallraff, Theresa Reiwer

KONZEPT Simone Dede Ayivi  

VIDEO Jones Seitz 

BÜHNENBILD Theresa Reiwer  

SOUND, MUSIK Katharina Pelosi 

LICHT Frieder Miller  

PRODUKTIONSASSISTENZ, DRAMATURGISCHE MITARBEIT Selma Böhmelmann 

AUSSTATTUNGSASSISTENZ Chris Erlbeck  

KAMERA AUßENAUFNAHMEN Thomas Machholz 

EXPERT*INNEN Nabila Bushra, Fatma Kar, Lenssa Mohammed, Dan Thy Nguyen, Kadir Özdemir  

PRODUKTIONSLEITUNG ehrliche arbeit – freies Kulturbüro 

TECHNISCHE PRODUKTION Gefährliche Arbeit  

TRAILER Kornelia Kugler, Silke Briel

Eine Produktion von Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE. Gefördert durch die Basisförderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und durch Mittel des Hauptstadtkulturfonds.  

Die Uraufführung war am 20.10.2020 in den Sophiensælen

2021 Einladung zum Impulse Theater Festival

2022 Theater im Pavillon, Hannover 

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QUEENS

Queens

Tschuldigung, was macht bitteschön mein Thron in Eurem Museum?

Wer will schon Prinzessin sein, wenn man seit Jahrhunderten Königin ist?

Auf allen Kontinenten existieren noch matriarchale Gesellschaften – außer in Europa. Welche vergangenen und gegenwärtigen Formen des Zusammenlebens gibt es, die in der patriarchal-westlichen Erzählung nicht vorkommen? Und welche zukünftigen Möglichkeiten ergeben sich aus diesen Konzepten von Geschlecht und Familie? Queens ist ein interdisziplinärer und intersektionaler Theaterabend, der dem auf den Grund geht. 

Foto: Dorothea Tuch

The Kids Are Alright foto: Mayra Wallraf

Fotos: Dorothea Tuch

Simone Dede Ayivis afrofeministische Performance baut ein Museum gestohlener Ideen und sucht darin nach Antworten auf die ältesten Fragen: Wer sind wir? Und wie wollen wir leben? 

KONZEPT, PERFORMANCE Simone Dede Ayivi  

BÜHNEN- UND KOSTÜMBILD Elisabeth Gers  

LICHTDESIGN Rosa Wernecke  

SOUND, MUSIK Katharina Pelosi  

VIDEO Jones Seitz  

ASSISTENZ Jenifa Simon  

PRODUKTIONSLEITUNG ehrliche arbeit – freies Kulturbüro 

Eine Produktion von Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen in Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt und SOPHIENSÆLE. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 

Die Uraufführung war am 14.09.2017 in den Sophiensælen.

2018 Künstlerhaus Mousonturm, Theater Pavillon