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The Kids Are Alright

The Kids are alright

„Unsere Kinder sollen es einmal besser haben“, haben unsere Eltern gesagt.

„Unsere Kinder sollen es einmal besser haben“, sagen wir.  

Unsere Eltern sind hier angekommen. Wir sind hier aufgewachsen.
Wir sind die Kinder der 90er Jahre. Und wir leben immer noch in Deutschland. Unsere Eltern mussten uns Solingen, Mölln und Rostock-Lichtenhagen erklären. Wir sprechen mit unseren Kindern über Halle und Hanau.

The Kids Are Alright widmet sich den Familienerzählungen, Generationenkonflikten, politischen Kämpfen und Zukunftsvisionen in Familien mit Migrationserbe. Die Installation führt Stimmen aus verschiedenen Communities zusammen. Sechs Erwachsene sprechen über das Aufwachsen mit Rassismus, die Hoffnungen und Ansprüche ihrer Eltern für die sie übersetzten und die politische Arbeit, die sie als Psychologin, antifaschistische Aktivistin oder Migrationsforscher für zukünftige Generationen machen. 

„Unsere Kinder sollen es einmal besser haben“, haben unsere Eltern gesagt.
„Unsere Kinder sollen es einmal besser haben“, sagen wir.

Foto: Mayra-Wallraff

The Kids Are Alright foto: Mayra Wallraf

Fotos: Mayra-Wallraff

KONZEPT Simone Dede Ayivi  

VIDEO Jones Seitz 

BÜHNENBILD Theresa Reiwer  

SOUND, MUSIK Katharina Pelosi 

LICHT Frieder Miller  

PRODUKTIONSASSISTENZ, DRAMATURGISCHE MITARBEIT Selma Böhmelmann 

AUSSTATTUNGSASSISTENZ Chris Erlbeck  

KAMERA AUßENAUFNAHMEN Thomas Machholz 

EXPERT*INNEN Nabila Bushra, Fatma Kar, Lenssa Mohammed, Dan Thy Nguyen, Kadir Özdemir  

PRODUKTIONSLEITUNG ehrliche arbeit – freies Kulturbüro 

TECHNISCHE PRODUKTION Gefährliche Arbeit  

Eine Produktion von Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE. Gefördert durch die Basisförderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und durch Mittel des Hauptstadtkulturfonds.  

Die Uraufführung war am 20.10.2020 in den Sophiensælen