Kompliz*innen

Rosa Wernecke

Rosa Wernecke studierte Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen und Mediale Künste in Köln.
Sie arbeitet als freiberufliche Lichtdesignerin, technische Leiterin und realisiert Videoprojekte von der Aufnahme bis zum Schnitt. Als Mitbegründerin des feministischen Medien- und Performancekollektives Swoosh Lieu entwickelt sie Performances und Installationen, zuletzt am Künstlerhaus Mousonturm.
2015 erschien ihr Buch „111 Gründe, Frauenfußball zu lieben.“
www.swooshlieu.com

Katharina Pelosi

Katharina Pelosi studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Giessen und arbeitet seither als Audiokünstlerin im Bereich Performance, Choreographie und Installation.
Sie ist Teil des Kollektivs SWOOSH LIEU und arbeitet regelmäßig mit der costa compagnie.
Ihre tongestalterische Arbeit zeichnet sich durch ein Verständnis von Sound als gleichberechtigtem Mittel im theatralen Prozess aus. Sie beschäftigt sich akustischen Formen des Erinnerns sowie der Transformation visueller Phänomene in Klang.
Seit 2015 ist Katharina Pelosi mit einem künstlerischen Promotionsprojekt Stipentidiatin im Graduiertenkolleg Performing Citizenship Hamburg.
www.soundcloud.com
www.swooshlieu.com

Johanna Seitz

1984 in München geboren, absolvierte von 2004 bis 2006 beim SWR Baden-Baden ihre Ausbildung als Mediengestalterin Bild und Ton, während dieser Zeit entstanden verschiedene Kurzfilme und Animationen sowie Mitarbeiten bei TATORT- Filmproduktionen. 2006 bis 2012 studierte sie Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig Universität in Gießen und der Universidade do Porto. Neben Video-, Animations- und site specific Arbeiten im Rahmen des Studiums, organisierte sie die Festivals theatermaschine07 und 2009 das internationale Performancefestival DISKURS09. Neben der Entwicklung eigener Arbeiten übernimmt sie die technische Betreuung freier Projekte, sowie dramaturgische Mitarbeit. 2013 arbeitete sie zusammen mit Alice Ferl, Arnita Jaunsubrena und Stine Hertel im Rahmen einer Residenz am Fleetstreet Theater an GONNA FLY NOW!, einer künstlerischen Annäherung an den Boxsport. Von 2013 bis 2016 lebte sie in Joinville, Brasilien. Sie ist Mitglied und Mitbegründerin des Kollektivs plataplata mit Matthias Jochmann und Christopher Schleiff, sowie der Gruppe LUKAS UND, deren Arbeit „…die keineswegs letzten Piraten“ (2012/13) im Rahmen des Freischwimmer-Festivals produziert wurde. Weitere Arbeiten von LUKAS UND wie „die Landluft“ (2013), “die Tiere” (2014) , “das Untier“ (2014) und ”der Automat” (2015) wurden am Forum Freies Theater Düsseldorf und dem Favoriten Festival NRW gezeigt, die letzte Produktion “Das Universum (verschwommen)” hatte im Februar 2017 am FFT Premiere. Zudem entstand im März/April 2017 die Theaterproduktion “Weltverbesserungstheater” unter der Regie von Helge Schmidt am Stadttheater Erlangen, für die sie Video- und Lichtdesign übernahm.

Jenifa Simon

Erlangte ihren Bachelor of Arts im Fach der Film und Fernseh Regie im Sommer 2017. Zudem ist sie seit 5 Jahren an den unterschiedlichsten Off Theater Projekten beteiligt gewesen und ist aktiv in in der Theater und Film Branche tätig.

Caroline Froelich

Caroline Froelich studierte Materielle Kultur: Textil und Gender Studies an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sie studierte den Erasmus Mundus Master Euroculture in Bilbao, Spanien und Straßburg, Frankreich und schloss das Studium 2016 ab. Nach dem Studium zog sie nach Berlin und arbeitet bei verschiedensten Theaterprojekten mit.
Für Simone Dede Ayivi assistierte sie bei Performing Back, Jetzt bin ich hier und First Black Woman in Space. Seit Februar 2016 arbeitet Caroline bei Kulturprojekte Berlin.

Jule Sievert

jule sievert wurde 1981 in berlin geboren, hat nach der schule und während des studiums der islamwissenschaft (berlin) und jüdischen studien (potsdam) anderthalb jahre in israel und palästina (2001/2 und 2007) gelebt und gearbeitet, in new york für ein jahr an der new york university near eastern studies u.a. bei ella shohat gelernt (2006/7), später für knapp drei jahre in istanbul zu türkischen karikaturen recherchiert, am stadttheater als regieassistenz von ragıp yavuz die produktion “mefisto” von klaus mann betreut, von dort ausgehend verstärkt an privaten theatern die regie- und dramaturgieassistenz übernommen (altıdan sonra tiyatro: yiğit sertdemir, ömer erzurumlu; oyunbaz: abdullah cabaluz) und eine türkisch-deutsche kooperation mit der stuttgarter theatergruppe lokstoff mit koordiniert und konzeptionell begleitet (2009-12). dazwischen politische tätigkeit am berliner abgeordnetenhaus (2008/9) und bei nichtregierungsorganisationen (2006/7), akademische für das zentrum moderner orient (2008-11) und die freie universität berlin (2008) sowie fremdsprachenlehrtätigkeit, überall dort, wo sie gelebt hat.
nach berlin zurückgekehrt, ging sie ans ballhaus naunynstraße für die assistenz in den bereichen regie und dramaturgie von hakan savaş mican und nora abdel maksoud sowie das festival “voicing resistance” (2012). anschließend war sie für knapp vier jahre referentin der künstlerischen leitung und geschäftsführung des hauses (2012-16).