Homecooking – Neues aus der diasporischen Küche

Homecooking

Neues aus der diasporischen Küche

Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen schmeißen den Herd an. Wir haben uns zum Kochen verabredet und Rezepte, Einkaufslisten und ganze Küchen gesammelt. Das alles mit den dazugehörigen Geschichten über familiäre Verbindungen und Abnabelungsprozesse, kulinarischen Integrationszwang, Fake-Fufu, das Hummus-Paradox und Köfte-Exotismus. Wir positionieren uns gegenüber der deutschen Abneigung gegen Kümmel und Knoblauch, hacken das Kartoffelsystem und machen noch das ein oder andere Fass auf. Wir präsentieren schwer verdauliches als leichte Kost und gucken uns gegenseitig in die Töpfe. Gemeinsam schreiben wir das theatrale Kochbuch unseres kulinarischen Migrationserbes und fragen uns: Was werden wir morgen kochen?

 

In Homecooking steht Simone Dede Ayivi als Performerin in den Küchen auf der Bühne. In Video- und Hörstücken teilen Menschen aus unterschiedlichen Communities, Generationen und Orten ihre Geschichten und Rezepte.

Foto: Kornelia Kugler 

KONZEPT Simone Dede Ayivi  

BÜHNE, KOSTÜM Charlotte Pistorius

VIDEO Jones Seitz 

DRAMATURGIE Bahar Meriç

SOUND, MUSIK Johannes Birlinger

LICHT Susana Alonso

PRODUKTIONSASSISTENZ Selma Böhmelmann 

BÜHNENBILDMITARBEIT Yasmin Alt

EXPERT*INNEN Atiye Altül, Jeff Hollweg, Dan Thy Nguyen, Nadia Shehadeh und Efia

PRODUKTIONSLEITUNG ehrliche arbeit – freies Kulturbüro 

TECHNISCHE PRODUKTION Gefährliche Arbeit  

Eine Produktion von Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE und dem Festival Theaterformen. Gefördert durch die Basisförderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Die Uraufführung war am 04.06.2021 in den Sophiensælen.

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